Abreu besiegelt die Dominanz im Main Event
EPT Paris 2026 erkor am letzten Veranstaltungstag seinen neuen Main Event Champion. Aus einem Startfeld von 1.474 Entries ging ein Gewinner hervor, der den Finaltisch von Anfang an fest im Griff hatte. Jorge Abreu nimmt nach einer dominanten Performance 1.148.600€ und die Trophäe "Golden Shard" mit nach Hause.
Der Portugiese startete in den letzten Tag mit über der Hälfte aller im Spiel befindlichen Chips und gab die Kontrolle über das Turnier zu keinem Zeitpunkt ab. Auch wenn er nach seinem Sieg die Rolle des Glücks betonte, war die Realität klar: Am Finaltisch eliminierte er sieben Gegner und legte eine der überzeugendsten Finalvorstellungen der EPT-Geschichte hin.
Auf der anderen Seite schrieb der bekannteste Spieler dieses Tisches eine andere märchenhafte Geschichte – der beliebte deutsche Streamer und Kommentator Felix „xflixx“ Schneiders. Er begann den Finaltisch als Shortstack, schaffte es dennoch bis ins abschließende Heads-up, wobei ihn seine lautstarke Rail nach vorne peitschte.

Das finale Duell Mann gegen Mann begann mit einem nahezu 10:1 Vorsprung für Abreu. In der entscheidenden Hand ging Schneider mit Q d Q c nach dem Turn All-in. Abreu callte mit J s 8 c und Schneiders war auf dem Board J c 6 c 3 s 7 s nahe dran, seinen Stack zu verdoppeln. Doch der River brachte eine 8 d, die Abreu den zweiten Paar und das definitive Ende des Turniers bescherte.
Schneiders erreichte trotz der Niederlage seinen bislang besten Erfolg, welcher zusätzlich dadurch verstärkt wird, dass er den entscheidenden Tag mit dem kleinsten Stack begann. Felix, der seine Reise seit drei Jahren dokumentiert, sagt, dass er seine Arbeit fortsetzen wird: „Ich muss die Trophäe gewinnen. Die Trophäe ist nicht in meiner Hand, also muss ich sie immer noch gewinnen. Und ich habe es nie des Geldes wegen gemacht.“
Den kompletten Verlauf des Finaltisches kannst du im Replay auf YouTube ansehen:
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Position |
Spieler |
Land |
Gewinn |
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1. |
Jorge Abreu |
Portugal |
1.148.600€ |
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2. |
Felix Schneiders |
Deutschland |
717.350€ |
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3. |
Enrico Coppola |
Italien |
512.400€ |
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4. |
Casimir Seire |
Finnland |
394.150€ |
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5. |
Nazar Buhaiov |
Ukraine |
303.150€ |
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6. |
Tomas Jozonis |
Litauen |
233.200€ |
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7. |
Thierry Gogniat |
Frankreich |
179.350€ |
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8. |
Sami Bechahed |
Frankreich |
137.950€ |
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9. |
Joris Ruijs |
Niederlande |
106.150€ |

Wilson vervollständigt die Serie mit dem zweiten Titel
Auch das Event #41: 10.300€ EPT High Roller erreichte seinen Höhepunkt am letzten Festivaltag. Der Turnierpreisgeldpool von 3.379.200€ wurde von 352 Entries gefüllt. Der größte Anteil ging an Brandon Wilson, der sich nach einem erfolgreichen Heads-up gegen Klemens Roiter 668.700€ und die Sieger-Trophäe sicherte.
Wilson festigte mit diesem Sieg seine Position als eine der herausragendsten Persönlichkeiten der gesamten Pariser Serie. Dreimal erreichte er die Preisgeldränge und zweimal holte er den Titel, nachdem er bereits Event #27: 25.000€ NLHE gewonnen hatte. Laut der Datenbank von The Hendon Mob überschritten seine gesamten Live-Gewinne während des EPT Paris die Marke von 11 Millionen Dollar.
Klemens Roiter sicherte sich für den zweiten Platz 417.900€ und beendete eine bemerkenswert konstante Serie. Während des EPT Paris 2026 war dies sein vierter Finaltisch und Sieg.
Am Finaltisch fehlten auch andere Größen nicht. Besonders erwähnenswert ist der ehemalige Main Event Champion sowohl bei der EPT als auch WSOP – Hossein Ensan, der Dritter wurde.

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Position |
Spieler |
Land |
Gewinn |
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1. |
Brandon Wilson |
USA |
668.700€ |
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2. |
Klemens Roiter |
Österreich |
417.900€ |
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3. |
Hossein Ensan |
Deutschland |
298.500€ |
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4. |
Alexander Zubov |
Russland |
229.600€ |
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5. |
Vladislav Dubanov |
Russland |
176.600€ |
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6. |
Wellington Lessa Guedes |
Frankreich |
135.900€ |
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7. |
Elias Gutierrez |
Spanien |
108.900€ |
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8. |
Juho Suutari |
Finnland |
90.800€ |
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9. |
Dan Djorno |
Frankreich |
75.600€ |
Antoine Labat holt zweiten Titel auf heimischem Boden
Ein der letzten Turniere des gesamten EPT Paris 2026 Programms war der Event #51: 5.150€ 6-Handed, der 53 Entries und einen Prizepool von 254.400€ verzeichnete und insbesondere den Sieg eines einheimischen Spielers.
Der Triumph ging an Antoine Labat, der für den ersten Platz 77.550€ erhielt. Für den französischen Profi ist es bereits der zweite Titel während der Pariser EPT-Station, wodurch er sich als eine der erfolgreichsten Figuren des gesamten Festivals hervorhebt. Labat gewann auch Event #34: 2.100€ NLH Hyper Turbo - Freezeout und insgesamt nahm er mehr als 200.000€ mit nach Hause, was ihm geholfen hat, in seiner Karriere über 4,5 Millionen Dollar an Gewinnen zu überschreiten.
Das Turnier hatte ein kompaktes, aber international vielfältiges Feld. Auf den Gewinnrängen tauchten Spieler aus Europa, Südamerika, Afrika und Australien auf.

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Position |
Spieler |
Land |
Gewinn |
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1. |
Antoine Labat |
Frankreich |
77.550€ |
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2. |
Nikola Sekler |
Serbien |
50.900€ |
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3. |
Aleksandr Shevliakov |
Russland |
36.900€ |
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4. |
Gerard Rubiralta Cortes |
Spanien |
28.000€ |
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5. |
Norberto Andres Korn |
Argentinien |
21.600€ |
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6. |
Mehdi Chaoui Roqai |
Marokko |
16.550€ |
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7. |
Danielle Noja |
Australien |
12.700€ |
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8. |
Armin Rezaei |
Österreich |
10.200€ |
Quellen: PS Live, Flickr, YouTube, The Hendon Mob