Roope Tarmi als absoluter Herrscher der High Roller
Der finnische Profi Roope Tarmi zeigte in Dublin eine Leistung, die in die Geschichte des Irish Open eingehen wird. Innerhalb von zwei Tagen gewann er beide prestigeträchtigsten High Roller Turniere des Events. Seinen Siegeszug begann er im 5.000€ High Roller 8-Max, wo er beeindruckende Unerschütterlichkeit zeigte. Er war der erste und zweite Spieler, der aus dem Turnier ausschied, doch sein dritter „Schuss“ erwies sich als siegreich und er dominierte das Turnier mit 73 Entries von Anfang bis Ende.
Nur wenige Stunden später, nach einigen feierlichen Bieren mit Freunden, meldete sich Tarmi zum 10.000€ Super High Roller an. Diesmal war er der Beste im Feld von 13 Entries und holte den Titel, nachdem er sich im Heads-up in einer halben Stunde gegen den niederländischen Profi Joris Ruijs durchsetzte. Insgesamt nahm Tarmi innerhalb dieser zwei Tage fast 168.000 Euro mit nach Hause.

Ergebnisse 5.000€ High Roller 8-Max:
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Platz |
Spieler |
Land |
Gewinn |
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1. |
Roope Tarmi |
Finnland |
88.000€ |
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2. |
Tommi Lankinen |
Finnland |
65.000€ |
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3. |
Conor Bergin |
Irland |
44.700€ |
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4. |
Leon Hendrik Kilian |
Deutschland |
33.600€ |
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5. |
Luciano Piaggesi |
Argentinien |
25.800€ |
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6. |
Patrick Lauber |
Schweiz |
20.500€ |
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7. |
Toni Kaukua |
Finnland |
16.400€ |
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8. |
Jonathan Proudfoot |
Großbritannien |
13.247€ |
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9. |
Nicholas Swann |
Großbritannien |
11.500€ |
Ergebnisse 10.000€ Super High Roller:
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Platz |
Spieler |
Land |
Gewinn |
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1. |
Roope Tarmi |
Finnland |
79.945€ |
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2. |
Joris Ruijs |
Niederlande |
43.000€ |
Martin Byrne beherrscht rekordverdächtiges Hendon Mob Championship
Ein wahres Feuerwerk an Emotionen bot das Finale des 350€ Hendon Mob Championship (THMC). Der Championship wurde rekordverdächtig, als 1.067 Teilnehmer einen Preisgeldpool von 320.847€ schufen und damit das Vorjahresmaximum übertrafen. Der Gesamtsieger wurde der Schotte Martin Byrne, für den der Sieg von besonderer Bedeutung war. Byrne hatte zuvor unglaubliche 19 Heads-up Matches in Folge verloren.
Nach einem Dreier-Deal setzte sich Byrne im Heads-up gegen Koen Van Venrooij durch und feierte seine Trophäe in Tränen, die er seinem Onkel widmete, der ihm in der Kindheit das Pokerspielen beibrachte.
„Ich kann nicht glauben, dass ich endlich eine Trophäe gewonnen habe. Meine Freunde haben wegen meiner Heads-up-Bilanz immer Witze gemacht,“ sagte der Champion nach dem Gewinn von 44.950€.

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Platz |
Spieler |
Land |
Gewinn |
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1. |
Martin Byrne |
Großbritannien |
44.950€* |
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2. |
Koen Van Venrooij |
Niederlande |
30.970€* |
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3. |
Cameron Sinclair |
Großbritannien |
35.420€* |
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4. |
Ed Fogarty |
Irland |
18.420€ |
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5. |
Guillermo Gordo |
Spanien |
14.170€ |
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6. |
Sia Browne |
Irland |
10.900€ |
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7. |
Adam Early |
Irland |
8.380€ |
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8. |
Manfred Gunther |
Kanada |
6.457€ |
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9. |
Szymon Koper |
Polen |
4.960€ |
*3-way deal
Main Event greift nach Rekorden
Das größte Turnier des Festivals, der 1.150€ Main Event, hat bereits die ersten drei Flights hinter sich und die Gesamtanzahl der Registrierungen liegt aktuell bei 2.241. Die Überschreitung des garantierten Preisgeldes von 2.500.000€ ist selbstverständlich, und die Hauptfrage bleibt, ob der Rekord des letzten Jahres mit 4.562 Entries übertroffen wird.
Der Main Event hat heute zwei abschließende Flights, Day 1D und 1E, vor sich, die endgültig darüber entscheiden, ob es das dritte Jahr in Folge gelingt, die Main Event Rekorde zu brechen und welcher Gewinn auf den Sieger wartet.
Der bisher stärkste Flight nach Teilnehmerzahl war Day 1C, den der Brite Alexander Rizvi dominierte (748.000 Chips), aber die größte Geschichte des Tages schrieb das Ehepaar Sinead und Matthew Davenport. Beide zeigten hervorragendes Spiel und zogen Seite an Seite mit den größten Stacks in den zweiten Tag ein – Sinead vom 8. Platz (497.000) und Matthew vom 11. Platz (477.000).

Quelle: Irish Poker Open, PokerNews, Flickr (Danny Maxwell)