Irish Poker Open 2026: Titel für Bartha, Dowling oder den Ungarn Somodi

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Tudor Bartha ist Champion des Eröffnungs-Mystery-Bounty nach 13-stündigem Marathon

Eines der meistbeachteten Turniere zu Beginn des Festivals war das 1.150€ Luxon Mystery Bounty mit einem garantierten Prizepool von 1.000.000€. Insgesamt 1.175 Entries sorgten dafür, dass der Prizepool in Gewinnausschüttungen und Bounty-Anteile, jeweils in Höhe von 569.875€, aufgeteilt wurde. Der Rumäne Tudor Bartha gewann nach einem anstrengenden 13,5-stündigen Finaltag und nahm 110.700€ mit nach Hause.

Besonders bemerkenswert ist der Fakt, dass der insgesamt größte Gewinn des Turniers an den zweitplatzierten Niederländer Carlo Wolters ging. Wolters erhielt zwar 60.450€ für den zweiten Platz, aber durch das Ziehen eines der beiden höchsten Bounty-Preise im Wert von 50.000€ und weiterer Erfolge stieg seine Gesamtsumme auf 139.950€. Das Turnier zeigte erneut, wie unvorhersehbar und spannend das Format Mystery Bounty sein kann.

Platz

Spieler

Land

Gewinn (inklusive Bounty)

1.

Tudor Bartha

Rumänien

110.700€

2.

Nicolas Wolters

Niederlande

139.950€

3.

Stanislaw Grodek

Polen

45.180€

4.

Cameron Sinclair

Großbritannien

39.085€

5.

Brandon Harris

Großbritannien

86.050€

6.

Leslie Packer

Großbritannien

21.550€

7.

Mael Chicot

Frankreich

25.125€

8.

Andrew Toole

Irland

13.130€

9.

Vetle Holum

Norwegen

11.940€

Chris Dowling mit Blitzsieg

Irish Open Botschafter Chris Dowling, der als einer der besten Omaha-Spezialisten des Landes gilt, konnte sich im ersten Cuatro PLO High Roller durchsetzen. Das Turnier mit einem Buy-in von 3.000€ zog 46 Entries an und erzeugte einen Prizepool von 122.705€.

Dowling startete den Finaltag mit dem drittgrößten Stack, doch sein Weg zur Trophäe war so schnell, dass er es rechtzeitig zum Fußballspiel seines Sohnes um 16:00 Uhr schaffte. Er kassierte 46.175€ für seinen Erfolg und fügte seiner Sammlung eine weitere Irish Open Trophäe hinzu, nachdem er im Vorjahr den Big O Championship gewann.

Platz

Spieler

Land

Gewinn (inklusive Bounty)

1.

Chris Dowling

Irland

46.175€

2.

Juho Suutari

Finnland

21.630€

3.

Balazs Somodi

Ungarn

15.570€

4.

Seamus Cahill

Irland

15.540€

5.

Michael Muldoon

Irland

10.380€

6.

Luke Walsh

Irland

8.850€

7.

Adam Geyer

USA

4.560€

Blitzsieg von Balazs Somodi im High Roller

Balazs Somodi bestätigte seine starke Form beim diesjährigen Irish Open, indem er im 5K€ PLO High Roller 8-Max-Event ungeschlagen blieb. Unter 27 Entry-Gegnern erkämpfte sich Somodi den prestigeträchtigen Titel und eine Gewinnausschüttung von 46.695€.

Im Finale benötigte Somodi gerade einmal elf Hände, um sich von den letzten vier Überlebenden zum Champion zu krönen. Im heads-up, nach einem ICM-Deal, besiegte er den estnischen Spieler Steven Toolo. Trotz gleichmäßiger Stacks dauerte es nur drei Hände. Dies ist ein weiterer bemerkenswerter Erfolg für Somodi beim Festival, nachdem er ein paar Tage zuvor den dritten Platz im 3K€ Cuatro PLO High Roller belegte.

Platz

Spieler

Land

Gewinn

1.

Balazs Somodi

Ungarn

46.695€

2.

Steven Tool

Estland

40.357€

3.

Karl Robert Hedderman

Irland

22.400€

4.

Ruslan Nazarenko

Ukraine

14.950€

Luka Sorainen zerstört die Konkurrenz

Die Premiere des 3K€ Bounty Cuatro NLH High Rollers fand mit dem finnischen Spieler Luka Sorainen ihren historischen Champion. Sorainen zeigte am Final Table eine beeindruckende Leistung, indem er acht Gegner eliminierte, nachdem die Bounty Preise freigeschaltet waren.

Insgesamt eliminierte er 10% des gesamten Teilnehmerfeldes, das aus 83 Entries bestand, und sicherte sich fast 30% des gesamten Prizepools von 221.403€.

Sein Gesamtgewinn erreichte 65.000€ (inklusive 24.000€ durch Bounty Preise), was sein neues Karrierehoch in Live-Turnieren darstellt. Im nahezu zweistündigen heads-up besiegte er den Polen Pawel Krol, obwohl die Führung mehrmals wechselte.

Platz

Spieler

Land

Gewinn (inklusive Bounty)

1.

Luka Sorainen

Finnland

65.000€

2.

Pawel Krol

Polen

33.800€

3.

Pedro Fernandes

Portugal

31.000€

4.

Andreas Goeller

Italien

21.800€

5.

Elias Suhonen

Finnland

12.202€

6.

Sebastian Martinez

Chile

12.700€

7.

Stephen Kehoe

Irland

7.700€

8.

Tomas Patka

Slowakei

9.200€

9.

Johan Karlsson

Schweden

11.000€

Frank Grace als König der rekordverdächtigen Meisterschaften für Gehörlose

Eines der stärksten Geschichten des Festivals war die Deaf Championship (Meisterschaften für Gehörlose), die einen unglaublichen Anstieg von fast dem Zehnfachen der Teilnehmerzahl von 29 im letzten Jahr auf 224 in diesem Jahr verzeichnete. Der irische Spieler Frank Grace zeigte im heads-up ein heldenhaftes Comeback, als er von einem ungünstigen 1:7-Stackverhältnis aus den Turnier gewinnen konnte und 7.750€ mitnahm.

Irish Open gehört zu den wenigen Turnieren, die der Gehörlosengemeinschaft Aufmerksamkeit schenken und seit Jahren eigenständige Turniere mit speziellen Spielbedingungen für sie organisieren. Die hohe Teilnahme zeigt, dass die Resonanz der Gehörlosen auf dieses Engagement sehr positiv ist.

Platz

Spieler

Land

Gewinn

1.

Frank Grace

Irland

7.750€

2.

Jorge Tello

Kanada

4.800€

3.

Jose Banaco

Portugal

3.430€

4.

Joao Marques

Portugal

2.660€

5.

Gheorghe Predut

Rumänien

2.030€

6.

Sergiu Mura

Moldawien

1.590€

7.

Luca Brandani

Italien

1.320€

8.

Alessandro Ruffo

Italien

1.100€

9.

Starny Hoang

Frankreich

940€


Quelle: Irish Poker Open