Unbekannter Ursprung
Red Hodges war ein amerikanischer Pokerspieler, der in Texas geboren wurde. Schon die Informationen über sein Geburtsjahr sind verwirrend. Während eine Quelle das Jahr 1873 angibt, findet man anderswo 1887. Obwohl dieser zeitliche Unterschied groß ist, steht fest, dass er in einer Ära aktiv war, als Poker sich gerade erst von Salonspielen zu einer professionellen Disziplin entwickelte. Über seine frühen Jahre oder genaue Karriere wissen wir nur, dass er zu den Nomaden gehörte, die durch die USA zogen, um hohe Einsätze in Cash Games zu suchen. Sein Tod ereignete sich 1950, und somit erlebte er den Aufstieg der WSOP nicht mehr. Sogar die Stadt Las Vegas war während seines Lebens erst am Anfang ihrer Entwicklung zur Glücksspielmetropole.
Experte für Seven Card Stud
Hodges' Ruf entstand vor allem durch seine Dominanz in Seven Card Stud und Deuce to Seven (Kansas City Lowball) – Disziplinen, bei denen Geduld, Gedächtnis und psychische Stärke der Spieler auf die Probe gestellt wurden. Obwohl er keine aufgezeichneten Ergebnisse oder Gewinne hat, galt er als einer der größten Spieler aller Zeiten in diesen Varianten und glänzte unabhängig von der Konkurrenz. Neben seinen spielerischen Qualitäten war er auch für seine menschlichen Qualitäten geschätzt. Der legendäre Johnny Moss gab einmal zu, dass Hodges als "Society Red" bekannt war. Diesen Spitznamen verdiente er sich durch seine gleichzeitige Rolle als Gentleman und Glücksspieler.
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Einzug in die Ruhmeshalle
Im Jahr 1985 wurde Red Hodges als einziges Mitglied des Jahrgangs in die Poker Hall of Fame aufgenommen. Die Kriterien erfüllte er ideal – durch langjähriges Spielen gegen die besten der Welt, hohe Einsätze, Widerstand gegen die Zeit und den Respekt seiner Zeitgenossen.
Red Hodges ist der Beweis, dass Poker-Ruhm nicht lautstark sein muss. Seine wenig bekannte Geschichte zeigt, dass in einem Spiel voller Bluffs die Stille die stärkste Waffe ist.
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Quellen: Wikipedia, WSOP, Poker Omnibus