Das beliebte thematische Voodoo Festival fehlte auch in diesem Frühjahr nicht im Turnierplan des Olympic Voodoo Casinos und die Spieler kamen definitiv auf ihre Kosten. Der Höhepunkt der Veranstaltung war traditionell der 1.100€ Main Event, an dem 158 Entries teilnahmen und der Preispool auf 150.100€ anstieg.
Das Turnier gehörte vom Anfang bis zum Ende einem Namen - der litauische Spieler Justas Vaiciulionis setzte sich bereits am Tag 1A als Chipleader durch, eine Position, die er auch nach Tag zwei beibehielt. So ging er als Führender ins 13-köpfige Finale und wurde zu Recht als größter Favorit für den Titel und die 34.950€ angesehen.
Duell zweier Geschichten
Der Finaltag verlief jedoch nicht als einfache Fahrt zur Trophäe. Das Feld wurde schnell kleiner, die Dynamik am Tisch änderte sich und bald setzte sich Albert Ostrovskij an die Spitze. Er schrieb eine beeindruckende Geschichte. Denn das Finale begann er als Short mit nur 10BB, doch diese Position wendete er rasch und arbeitete sich bis ins Heads-up mit dem erwähnten Vaiciulionis vor.

Im Heads-up führte Kesleris mit einem Vorsprung von 3:1 und hielt zwischenzeitlich sogar ein Verhältnis von 6:1. Der vierstündige Kampf schien entschieden, aber Vaiciulionis gab nicht auf. Er überlebte kritische All-ins, kam mit kleineren Pots zurück und gewann schließlich die Schlüsselhand mit einem Runner-Runner Nut Flush.
Die letzte Hand hatte für den Champion fast ein filmisches Drehbuch. Vaiciulionis ging vom Button all-in mit K c 9 s, Kesleris callte mit A s 5 d und nach dem Flop J h 6 c 6 d lag er noch vorne. Doch der Turn 9 c brachte den litauischen Leader in Führung und der River 9 d besiegelte den Coup. Kesleris verabschiedete sich mit einem zweiten Platz und einem Preis von 23.260€, während Vaiciulionis einen bemerkenswerten Triumph feierte, der viel schwieriger war, als das Endergebnis vermuten lässt.
Nach dem Sieg gab Vaiciulionis zu, dass er, als er im Heads-up am Rande des Ausscheidens stand, keine großen Erwartungen mehr hatte. In Riga entstand nicht nur ein weiterer Festivaltriumph, sondern auch die Geschichte eines Spielers, der von Anfang bis Ende stark war, aber den entscheidenden Moment erst zeigte, als sich das Turnier gegen ihn zu wenden schien.
Endergebnisse des Finaltisches:
| Platz | Spieler | Land | Gewinn |
| 1 | Justas Vaiciulionis | Litauen | 34.950€ |
| 2 | Arturas Kesleris | Litauen | 23.260€ |
| 3 | Nikita Zarovs | Lettland | 16.810€ |
| 4 | Kaspars Butans | Lettland | 13.090€ |
| 5 | Ville Keranen | Finnland | 10.160€ |
| 6 | Albert Ostrovskij | Litauen | 7.910€ |
| 7 | Roberts Krigers | Lettland | 6.160€ |
| 8 | Pavels Spirins | Lettland | 4.980€ |
| 9 | Viktors Caikins | Lettland | 4.010€ |
