Bryn Kenney führt im Super High Roller
Das $250.000 Super High Roller erreichte nach dem zweiten Tag seine Finalphase. Mit dem Ende der späten Registrierung wurden 56 Entries gezählt, was einen riesigen Preispool von 13.720.000$ schuf. Der Weg zum Finaltisch war jedoch nicht nur mit Millionen-Pots gepflastert, sondern auch von Emotionen und Kontroversen geprägt.
Für viel Aufregung sorgte zu Beginn des Tages Martin Kabrhel. Sein lautes Verhalten störte Daniel Negreanu, der ihn während des Tages auf sein unpassendes Benehmen hinwies. „KidPoker“ saß zwar am anderen Tisch, aber er hatte offensichtlich genug von dem ständigen Reden des tschechischen Spielers.
Is Daniel Negreanu finally FED UP with Martin Kabrhel??😳👀 pic.twitter.com/sPJL1cvT3L
— Poker Org (@pokerorg) June 14, 2026
Negreanu, der mit dem viertgrößten Stack in den zweiten Tag startete, musste das Turnier schließlich vorzeitig auf Platz 35 verlassen.
Den härtesten „Bad beat“ erlebte Kristen Foxen. Am Finaltisch-Bubble-Flop hatte sie mit ihrer Q s T h Hand eine Straight und eine 96%ige Gewinnchance gegen Samuel Mullurs A c 9 s. Das Board J h 9 d K d J c 9 h brachte jedoch Mullur ein Full House und ließ Foxen auf dem unbeliebten 11. Platz ohne Preisgeld ausscheiden.
Im Finale um den Hauptpreis von 4.334.411$ führt als Chipleader der historische Spitzenverdiener Bryn Kenney. Auch Phil Ivey zieht die Blicke auf sich, der mit dem kleinsten Stack antritt, aber weiterhin seinen zwölftes Bracelet anstrebt.

Zwischenstand am Finaltisch – Event #41: 250.000$ Super High Roller
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Platz |
Spieler |
Land |
Stack |
|
1. |
Bryn Kenney |
USA |
19.350.000 |
|
2. |
Adrian Mateos |
Spanien |
16.900.000 |
|
3. |
David Einhorn |
USA |
13.400.000 |
|
4. |
Brandon Wilson |
USA |
9.625.000 |
|
5. |
Samuel Mullur |
Österreich |
7.825.000 |
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6. |
Sean Winter |
USA |
6.450.000 |
|
7. |
Jason Koon |
USA |
4.450.000 |
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8. |
Michael Moncek |
USA |
3.250.000 |
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9. |
Phil Ivey |
USA |
2.750.000 |
Unaufhaltsamer Alex Foxen, Zamanis Multitasking und Kabrhels Konflikte
Der eintägige „Sprint“ im $10K Super Turbo Bounty-Format zeigte die absolute Dominanz von Alex Foxen, der sich in einem Feld von 466 Entries sein viertes goldenes Bracelet und 594.246$ sicherte. Foxen beeindruckte am Finaltisch mit einer überwältigenden Performance und eliminierte sechs von acht Gegnern, ähnlich wie seine Frau Kristen, die vor ein paar Tagen ein Bracelet gewann.
Im Mittelpunkt stand auch der insgesamt vierte Martin Zamani, der ein seltenes Kunststück vollbrachte, indem er zwei $10K Turniere gleichzeitig erfolgreich spielte. Im Big O Championship verdoppelte er seinen Stack sogar ohne Anwesenheit am Tisch, da er schnell zurück zum Tisch des Super Turbo Bountys musste. Letztlich erreichte er in Event #44 den großartige 4. Platz, während er in Event #42 den 50. Platz belegte.
Zamani is all in on the bubble... while playing at another table pic.twitter.com/OMx7Pke8on
— WSOP - World Series of Poker (@WSOP) June 15, 2026
Der Turnierverlauf war nicht ohne Emotionen. Der bereits erwähnte Martin Zamani geriet in einen heftigen verbalen Schlagabtausch mit Martin Kabrhel, der sich nach dem Ausscheiden aus dem Super High Roller zum Turnier hinzugesellte.
Zamani hatte genug von Kabrhels ständigen Verzögerungen und während einer wichtigen Hand eskalierte ihr Konflikt vor laufenden Kameras zu einem lautstarken Meinungsaustausch.
Kabrhel and Zamani Come to Blows
— WSOP - World Series of Poker (@WSOP) June 15, 2026
We’re down to the final three tables in the $10,000 Super Turbo Bounty, and @martin_zamani has had enough of @martinkabrhell 's tanking.
In the middle of a big pot, tensions boil over and the two get into a heated exchange! pic.twitter.com/LJfa8PVIwK
Ergebnisse des Finaltisches Event #44: 10.000$ Super Turbo Bounty No-Limit Hold'em
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Platz |
Spieler |
Land |
Gewinn |
|
1. |
Alex Foxen |
USA |
594.246$ |
|
2. |
Yixi Tang |
China |
396.145$ |
|
3. |
Cedric Schwaederle |
Frankreich |
272.824$ |
|
4. |
Martin Zamani |
USA |
191.357$ |
|
5. |
Nazar Buhaiov |
Ukraine |
136.737$ |
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6. |
Sergio Martinez Gonzalez |
Spanien |
99.578$ |
|
7. |
Harvey Castro |
USA |
73.933$ |
|
8. |
Jamie Dwan |
Großbritannien |
55.985$ |
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9. |
Adrien Delmas |
Frankreich |
43.254$ |
Der jonglierende Gus Hansen schreitet im rekordverdächtigen Big O voran
Event #42: $10K Big O schrieb Geschichte mit einem neuen Rekord von 456 Entries, was die Zahlen des Vorjahres deutlich übertraf. Nach dem zweiten Spieltag sind noch 30 Spieler im Wettbewerb, angeführt von Doug Lorgeree mit einem riesigen Vorsprung.
Besondere Aufmerksamkeit erhält die Pokerlegende Gus Hansen, der auf Platz 14 in Tag drei startet. Neben seiner hervorragenden Spielweise verblüffte Hansen die Zuschauer jedoch auch mit seinem neuen Hobby – dem Jonglieren. Er verriet, dass er Turnierpausen hasst und nutzte jede 15-minütige Pause, um mit drei Bällen zu jonglieren, um Konzentration zu bewahren und Langeweile zu vertreiben.
Neben ihm sind im Turnier andere Stars wie Scott Clements, Viktor „Isildur1“ Blom und Mike Matusow noch dabei.

Top 10 Stacks nach Tag 2 – Event #42: 10.000$ Big O Championship
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Platz |
Spieler |
Land |
Stack |
|
1. |
Doug Lorgeree |
USA |
3.355.000 |
|
2. |
Scott Clements |
USA |
2.000.000 |
|
3. |
Joshua Ray |
USA |
1.700.000 |
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4. |
Daniel Aharoni |
USA |
1.670.000 |
|
5. |
Dan Shak |
USA |
1.590.000 |
|
6. |
Sean Troha |
USA |
1.525.000 |
|
7. |
David Benyamine |
Frankreich |
1.460.000 |
|
8. |
Lawrence Brandt |
USA |
1.445.000 |
|
9. |
Taylor Atchison |
USA |
1.260.000 |
|
10. |
Qinghai Pan |
USA |
1.200.000 |
Deutsches Finale im Razz
Event #40: 1.500$ Razz bot einen der denkwürdigsten Heads-up-Kämpfe der diesjährigen Serie. Aus 519 Spielern erreichten die beiden deutschen Profis Sebastian Pauli und Dennis Weiss das Heads-up. Ihr Duell dauerte unglaubliche viereinhalb Stunden und war von unerhörten Wendungen begleitet.
Weiss stand während des Duells dreimal kurz vor dem Sieg, einmal führte er sogar mit einem Verhältnis von 9:1 und später mit 12:1. Pauli schaffte es jedoch jedes Mal, mit einer Serie von Double-ups zurück ins Spiel zu kommen. Letztendlich war es Pauli, der endgültig als Sieger hervorging.
Für Pauli bedeutet dieser Titel eine große Genugtuung, da er seit 2013 auf sein erstes Bracelet wartet, als er im gleichen Format den vierten Platz belegte und bis heute das sein bestes WSOP-Resultat war.
Für seinen Sieg kassierte Pauli 135.564$ und sein erstes Bracelet. Weiss war nur wenige Tage nach seinem Triumph im Limit Hold'em kurz davor, das vierte Armband in seiner Karriere zu erhalten. Auf das Erreichen des deutschen Rekords in der Anzahl der WSOP-Titel muss er jedoch noch etwas warten.

Ergebnisse des Finaltisches Event #40: 1.500$ Razz
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Platz |
Spieler |
Land |
Gewinn |
|
1. |
Sebastian Pauli |
Deutschland |
135.564$ |
|
2. |
Dennis Weiss |
Deutschland |
90.354$ |
|
3. |
Oscar Johansson |
Schweden |
61.393$ |
|
4. |
Stephen Hubbard |
USA |
42.589$ |
|
5. |
Jon Turner |
USA |
30.177$ |
|
6. |
Adam Owen |
Großbritannien |
21.850$ |
|
7. |
Paul Richardson |
Kanada |
16.174$ |
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8. |
Tobias Leknes |
Norwegen |
12.247$ |
Qing Lu geht im Seniors High Roller Titel entgegen
Der dritte Tag des $5K Seniors High Rollers reduzierte das Teilnehmerfeld von 44 auf die letzten sieben Finalisten. Die Amerikanerin Qing Lu führt als Chipleaderin die Gruppe an, da sie den gesamten Spieltag dominierte und Luke Graham auf Platz 8 eliminierte, wodurch sie sich leicht von den Verfolgern absetzte.
Die größte Spannung erlebte jedoch Juan Rodriguez. In der letzten Hand des Tages war er mit J-J All-in gegen A-10 von Marco Rivera. Obwohl Rivera auf dem Flop eine Zehn traf, bestätigte sich Rodriguez’ Double-Up mit einem dritten Buben am River.

Zwischenstand nach Tag 3 – Event #39: Event #39: 5.000$ Seniors High Roller
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Platz |
Spieler |
Land |
Stack |
|
1. |
Qing Lu |
USA |
9.455.000 |
|
2. |
Arie Kliper |
Israel |
7.875.000 |
|
3. |
Chad Lipton |
USA |
7.520.000 |
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4. |
Juan Rodriguez |
Peru |
5.200.000 |
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5. |
Marc Rivera |
Philippinen |
4.810.000 |
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6. |
Kenneth Kim |
USA |
3.940.000 |
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7. |
Nariman Yaghmai |
Iran |
3.600.000 |
Kevin Choi versucht, das letztjährige Scheitern wiedergutzumachen
Die Kombination der Disziplinen Omaha Hi-Lo 8 or Better und Seven Card Stud Hi-Lo 8 or Better mit einem Buy-in von 2.500$ zog insgesamt 587 Entries an und schuf einen Preisgeldpool von 1.306.075$. Nach zehn gespielten Levels verbleiben 204 Teilnehmer im Rennen um das goldene Bracelet und den Hauptpreis von 248.357$.
An der Spitze der Rangliste steht Kevin Choi aus Hongkong, für ihn ist dieses Turnier von besonderer Bedeutung, da er im letzten Jahr in diesem Event unglücklich im Heads-up verlor und jetzt in einer idealen Position für eine Revanche ist. Hervorragende Form zeigt auch Justin Liberto, der zu Beginn des Monats das 1.500$ Mixed Omaha Event gewann und nach dem ersten Tag auf dem dritten Platz liegt.
Im qualitativ bestens besetzten Feld, das in den zweiten Tag eingezogen ist, fehlen auch nicht prominente Namen wie Daniel Negreanu, Jesse Lonis, Chad Eveslage, Todd Brunson oder Benny Glaser.

Top 10 Stacks nach Tag 1 – Event #45: 2.500$ Mixed Omaha Hi-Lo 8 or Better / Seven Card Stud Hi-Lo 8 or Better
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Platz |
Spieler |
Land |
Stack |
|
1. |
Kevin Choi |
Hongkong |
280.000 |
|
2. |
Jared Hyman |
USA |
276.500 |
|
3. |
Justin Liberto |
USA |
263.000 |
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4. |
Walter Chambers |
USA |
252.500 |
|
5. |
Dekel Balas |
Israel |
239.500 |
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6. |
Ryan Bambrick |
USA |
229.500 |
|
7. |
Brian Breck |
USA |
226.000 |
|
8. |
Masafumi Iijima |
Japan |
207.000 |
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9. |
Yueqi Zhu |
China |
205.000 |
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10. |
Neal Liptak |
USA |
199.500 |
Massives Deepstack-Feld unter der Führung von Allen Chang
Ein weiterer Publikumsmagnet der Deepstack-Turniere mit erschwinglichem Buy-in bestätigte das riesige Interesse der Pokerfans. Insgesamt 3.903 Entries sprangen für Event #43: 800$ 8-Handed Deepstack in den Ring und es wurde ein Preisgeldpool von 2.732.100$ generiert. Nach dem herausfordernden ersten Spieltag, der aus 22 Levels bestand, bleiben nur noch 230 Spieler im Rennen um das goldene Bracelet und 318.556$.
Die Führung als Chipleader hat sich der US-Amerikaner Allen Chang erarbeitet, bekannt als zweifacher Online-Bracelet-Inhaber (aus den Jahren 2020 und 2021), der nun in diesem Turnier seinen ersten „Live“-Titel anstrebt.
Dicht hinter ihm folgt der Kolumbianer Cristian Gutierrez, der im vergangenen Jahr den Titel im 600$ PLO Deepstack Event gewann und nun seine Sammlung mit einer Trophäe aus dem No-Limit Hold'em erweitern könnte.
Unter den verblebenden Spielern befinden sich insgesamt nur 8 Braceletgewinner. Hervorzuheben sind Darren Rabinowitz und Veteranin der US Air Force Jessica Dawley.

Top 10 Stacks nach Tag 1 – Event #43: 800$ 8-Handed Deepstack No-Limit Hold'em
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Platz |
Spieler |
Land |
Stack |
|
1. |
Allen Chang |
USA |
2 300 000 |
|
2. |
Cristian Gutierrez |
Kolumbien |
1 950 000 |
|
3. |
Mehrdad Vahabi |
USA |
1 755 000 |
|
4. |
David Erquiaga |
Philippinen |
1 745 000 |
|
5. |
Amit Kaushik |
Indien |
1 705 000 |
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6. |
Navil Desai |
USA |
1 670 000 |
|
7. |
Jacob Gruny |
USA |
1 670 000 |
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8. |
Gustavo Laporta |
Mexiko |
1 640 000 |
|
9. |
Jill Bryant |
USA |
1 640 000 |
|
10. |
Shalom Elharar |
USA |
1 595 000 |
COLOSSUS vor dem Start in Tag 3
Das gigantische 500$ COLOSSUS beendete seine Anfangsphase mit Tag 2d. Die Gesamtzahlen des Events sind beeindruckend: 16.269 Registrierungen wurden gezählt und ein Preisgeldpool von über 6,7$ Millionen generiert. Nach der Zusammenführung aller Spieltage werden im Tag 3 noch 303 Spieler antreten.
Emiliano Guido, der Tag 2d als Führender abschloss, gehört im Beginn von Tag 3 zu den besten Stacks. Hervorragend positioniert ist auch dreifacher WSOP-Gewinner Ryan Leng, der heute Vierter wurde und im Gesamtklassement einen Platz in den TOP 10 innehat.
Der Gesamtchipleader ist der Franzose Edouard Debrousse, der Tag 2b dominierte. Ihm folgt Justin Smith (Chipleader von Tag 2c).
Quellen: WSOP, WSOP Live, X