WSOP Tag 33: Michael Mizrachi dominiert im $10K PLO

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Mizrachis unaufhaltsame Fahrt geht weiter

Der prestigeträchtige „PLO Main Event“ hat einen aufregenden zweiten Spieltag hinter sich gebracht, nach dem das Feld von 836 Spielern auf die letzten 37 reduziert wurde. An der Spitze des Rankings steht erneut der legendäre Michael „The Grinder“ Mizrachi, der die Konkurrenz geradezu pulverisiert.

Der Tag war besonders kritisch wegen des Platzen der Geldblase. Der unglückliche „Bubble Boy“ war Nino Pansier, der gegen die Asse von Toby Joyce verlor.

Insgesamt werden 126 Spieler aus dem Turnier einen Gewinn mit nach Hause nehmen, und auf den bezahlten Plätzen fanden sich bereits einige große Namen wie Benny Glaser (101. Platz), Daniel Negreanu (83. Platz) und Josh Arieh (39. Platz).

Im Kampf um das Bracelet und den Hauptpreis von 1.350.203$ bleiben weiterhin gefährliche Spieler wie Jesse Lonis, Main Event Champion Ryan Riess und Kristen Foxen im Rennen.

Top 10 Chips nach Tag 2 – Event #70: $10.000 Pot-Limit Omaha Championship

Rang

Spieler

Land

Chips

1.

Michael Mizrachi

USA

5.655.000

2.

Zurvan Tumboli

Indien

3.700.000

3.

Jesse Lonis

USA

2.985.000

4.

Farid Jattin

Kolumbien

2.645.000

5.

Karel Mokrý

Tschechien

2.535.000

6.

Diogo Veiga

Portugal

2.345.000

7.

Michael Hahn

USA

1.900.000

8.

Joshua Barney

USA

1.865.000

9.

Toby Joyce

Irland

1.655.000

10.

Ian Matakis

USA

1.595.000

Emily Spencer an der Spitze, Aubrey Williams schreibt Geschichte

Der dritte Spieltag des Events #68: $1K Ladies Championship brachte Klarheit im Kampf um den Finaltisch. Aus einem ursprünglichen Rekordfeld von 1.475 Spielerinnen sind nur noch sechs Finalistinnen übrig, die um das prestigeträchtige goldene Bracelet und den Gewinn von 194.630$ kämpfen.

Absoluter Tagesführer war die Amerikanerin Emily Spencer, die fast ein Drittel aller Chips im Spiel hält. Spencer zeigte eine unvergleichliche Performance, indem sie mehrere Favoritinnen eliminierte, darunter Cherish Andrews (15. Platz), und beendete endgültig die Hoffnungen früherer Champions, als sie die Siegerin von 2022 Jessica Teusl auf Platz 9 eliminierte. 

Große Aufmerksamkeit erhält auch Aubrey Williams. Die transgeschlechtliche Profi-Spielerin, die sich während des Turniers mit hasserfüllten Kommentaren in den sozialen Medien auseinandersetzen musste, ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und tritt dank disziplinierter Spielweise vom fünften Platz aus im Finale an.

Williams erklärte, dass sie nicht gekommen sei, um politische Statements abzugeben, sondern einfach Poker zu spielen, weil sie sich als Frau fühlt und zu diesem Turnier gehört.

Zwischenstand Finaltisch Event #68: 1.000$ Ladies No-Limit Hold'em Championship

Platz

Spielerin

Land

Chips

1.

Emily Spencer

USA

10.290.000

2.

Skye Chen

USA

  5.450.000

3.

Lisa Teebagy

USA

  5.360.000

4.

Victoria Ailloud

Frankreich

  3.895.000

5.

Aubrey Williams

USA

  2.660.000

6.

Caitlin Comeskey

USA

  1.780.000

Foxen führt im POY-Rennen, Schulman knapp dahinter

Das WSOP Player of the Year (POY) Ranking wird spannender. An der Spitze bleibt Alex Foxen, der vor allem von seinem Bracelet Gewinn im $10K Super Turbo Bounty und insgesamt fünf Finaltischteilnahmen profitiert.

Knapp hinter ihm liegt Nick Schulman, der Foxen überholen könnte, hätte er das kürzlich $10K 2-7 Triple Draw Championship für sich entscheiden können, bei dem er am Ende Zweiter wurde.

Auch Josh Arieh (POY-Sieger 2021) machte einen deutlichen Sprung nach vorne, nachdem er mit Silber im prestigeträchtigen $50K Poker Players Championship auf den dritten Platz katapultiert wurde.

Der Titelverteidiger Shaun Deeb hat in diesem Sommer zwar weniger Erfolge verbucht, dank zweier Finaltische und Punkten von den WSOP Europe bleibt er jedoch in den Top 10 und in Reichweite der Spitze.

Zwischenstand des WSOP Player of the Year 2026 (Top 10):

Rang

Spieler

Land

Punkte

1.

Alex Foxen

USA

2.722

2.

Nicholas Schulman

USA

2.550

3.

Joshua Arieh

USA

2.457

4.

Benny Glaser

Großbritannien

2.407

5.

Eelis Pärssinen

Finnland

2.314

6.

Naoya Kihara

Japan

2.300

7.

Joshua Reichard

USA

2.259

8.

Shaun Deeb

USA

2.019

9.

Justin Liberto

USA

1.897

10.

Christopher Hunichen

USA

1.811

Taylor Atchison dominiert ein „komisches“ Finale

Das $1.500 Seven Card Stud Hi-Lo Turnier (Event #69), mit insgesamt 647 Spielern, endete nach mehr als zehn Stunden im letzten Spieltag. Der Amerikaner Taylor Atchison gewann sein erstes goldenes Bracelet und ein Karrierehoch von 159.276$. 

Der Finaltisch brachte Szenen, die der Sieger selbst als „komisch“ bezeichnete. Besonders das Spiel in den letzten vier verwandelte sich in einen Marathon, bei dem Short Stacks mehr als zehn All-ins überlebten. Atchison erlebte große Schwankungen. In einem Moment hielt er 70 % aller Chips im Spiel, um kurz darauf komplett auf den Short Stack zu fallen, bevor jemand aus der Gruppe ausschied.

Im abschließenden Heads-up traf Atchison auf Daniil Fedunov, der mit einem massiven Vorsprung von 5:1 startete. Atchison drehte das Spiel und sein Full House besiegte letztendlich Fedunovs Flush in der letzten Hand des Abends.

Im abschließenden Fotoshooting formte Atchison aus den siegreichen Chips den Namen JETT, der seinem Sohn gehört, und widmete den Triumph ihm und seiner Frau Angela.

Ergebnisse des Finaltisches Event #69: $1.500 Seven Card Stud Hi-Lo 8 or Better

Platz

Spieler

Land

Gewinn

1.

Taylor Atchison

USA

159.276$

2.

Daniil Fedunov

USA

106.162$

3.

Daniel Geeng

USA

  73.068$

4.

Dave Stann

USA

  51.217$

5.

Adam Owen

Großbritannien

  36.574$

6.

David Bach

USA

  26.618$

7.

Jeff Myers

USA

  19.749$

8.

Alan Ledford

USA

  14.945$

9.

Kane Kalas

USA

  11.538$

Antonio Seremet an der Spitze eines Star-Aufgebots

Für Fans der dynamischen Action startete einer der spannendsten Turniere – Event #71: $2.500 Mixed Big Bet. Der Turnier ist ein einzigartiger Mix aus sieben Varianten (Big O, No-Limit Hold'em, No-Limit 2-7 Lowball Draw, Pot-Limit Omaha Hi-Lo 8 or Better, Pot-Limit 5-Card Double Draw High, Pot-Limit Omaha und Pot-Limit 2-7 Lowball Triple Draw), was es zu einer der größten Herausforderungen der Serie macht.

Der erste Spieltag zog 388 Entries an, womit der Gesamtpreis auf 858.850$ anwuchs. Nach zwölf gespielten Levels sind noch 99 Spieler im Rennen, die um 58 bezahlte Positionen und den Hauptpreis von 182.591$ kämpfen. Die Qualität des Feldes zeigt sich darin, dass sechs Spieler der Top Ten bereits ein Bracelet in ihrer Karriere gewonnen haben.

Die Position des Chipleaders sicherte sich der Australier Antonio Seremet und im Rennen um den Titel bleiben weiterhin bekannte Namen der Pokerszene wie Robert Mizrachi, Naoya Kihara, Jeff Madsen oder Patrick Leonard.

Top 10 Chips nach Tag 1 – Event #71: $2.500 Mixed Big Bet 7-Handed

Rang

Spieler

Land

Chips

1.

Antonio Seremet

Australien

528.500

2.

Julio Belluscio

Argentinien

480.000

3.

Joseph Couden

USA

365.500

4.

Hanh Tran

Österreich

355.000

5.

Matthew Schreiber

USA

272.000

6.

Benjamin Miner

USA

270.500

7.

Paul Fehlig

USA

266.000

8.

Michael Kuney

USA

257.500

9.

Travis Pearson

USA

247.500

10.

Nacho Barbero

Argentinien

244.500

Historischer Rekord im Mystery Millions gebrochen

Event #63: $1K Mystery Millions setzte einen der größten Meilensteine der WSOP 2026. Nach allen sechs Startflights erreichte die Gesamtzahl der Registrierungen 22.811 Entries, was es zum größten Feld in der Geschichte der WSOP bei einem Turnier mit einem Buy-in von 1.000$ macht und insgesamt zum viertgrößten WSOP-Event aller Zeiten.

Der gigantische Preispool wuchs auf 20.073.680$, wobei über 6,84 Millionen Dollar speziell für Mystery Bounty Preise reserviert sind.

In den zweiten Spieltag haben es 1.236 Spieler geschafft. Genau während des Day 2 wird das wahre Spektakel beginnen, wenn die Jagd nach den Mystery Bounty Umschlägen in Las Vegas eröffnet wird, darunter auch ein garantiertes Preisgeld von 1.000.000$. 

Unter den Vorangekommenen aus den letzten Flights 1e und 1f befinden sich auch Bracelet-Gewinner wie Chris Hunichen, Lou Garza oder der diesjährige COLOSSUS-Sieger Justin Smith.


Quellen: WSOP, WSOP Live, X, YouTube